Die wunderschöne Frühjahrssonne und die neu ergrünte Natur durften heute nicht ungenutzt bleiben. So war es denn Zeit für den langersehnten Besuch im Eberswalder Zoo, in dessen Nähe ich nun seit etwa einem dreiviertel Jahr wohne und studiere.
Es handelt sich um einen kleinen aber feinen Zoo, der auch einige außergewöhnliche Tierarten zu bieten hat. Zum Beispiel Tiger, Vielfraß und Rentiere. Spannend ist auch, dass ein Teil der Affen frei auf den Bäumen im Zoo leben darf und man ihnen daher auch hautnah begegnen kann.
Zwei besonders schöne Schnipsel des Tages: Die beiden Bären, die munter im Wasser planschten und dabei aussahen wie zwei Teenager die sich im Wasser kabbeln, und das Bennett-Känguru mit seinem Jungtier im Beutel. Letzteres hatte ich zuvor noch nie live und in Farbe gesehen und es schaut wirklich niedlich aus, wenn da ein Kopf mit zwei langen Ohren neugierig aus dem Beutel linst...
Sonntag, 29. April 2018
Samstag, 20. Mai 2017
Verspätetes Muttertagsgeschenk
Zwar etwas verspätet, dafür aber nicht weniger nett und herzlich gemeint, übergab ich dieses Jahr mein Muttertagsgeschenk.
Es handelte sich um "Petit Fours" nach diesem Rezept von Sallys Welt. Ich habe es allerdings ein klein wenig abgewandelt: Statt Erdbeermarmelade nahm ich Aprikosenkonfitüre. Schmeckt auch.
Außerdem habe ich zur Verzierung einige Vergissmeinnicht-Blüten genommen. Diese sind essbar, wie übrigens ziemlich viele Blüten. Man muss sie also nicht teuer im Laden kaufen, sondern kann ganz einfach auf die nächste Wiese gehen und sich bedienen. Beispiele für essbare Blüten, die man wirklich überall finden kann, sind Gänseblümchen, Löwenzahn und Rot-Klee. Und es gibt noch jede Menge mehr! Aber Achtung (!): Informiert euch vor dem Sammeln gründlich und esst Blüten nur, wenn ihr euch gaaaanz sicher seid! Schließlich gibt es auch einige sehr giftige Pflanzen in unserer Umgebung!
So, und nun viel Spaß allen, die gerne nachbacken wollen. Denn diese kleine Bäckerei ist wirklich köstlich!
Es handelte sich um "Petit Fours" nach diesem Rezept von Sallys Welt. Ich habe es allerdings ein klein wenig abgewandelt: Statt Erdbeermarmelade nahm ich Aprikosenkonfitüre. Schmeckt auch.
Außerdem habe ich zur Verzierung einige Vergissmeinnicht-Blüten genommen. Diese sind essbar, wie übrigens ziemlich viele Blüten. Man muss sie also nicht teuer im Laden kaufen, sondern kann ganz einfach auf die nächste Wiese gehen und sich bedienen. Beispiele für essbare Blüten, die man wirklich überall finden kann, sind Gänseblümchen, Löwenzahn und Rot-Klee. Und es gibt noch jede Menge mehr! Aber Achtung (!): Informiert euch vor dem Sammeln gründlich und esst Blüten nur, wenn ihr euch gaaaanz sicher seid! Schließlich gibt es auch einige sehr giftige Pflanzen in unserer Umgebung!
So, und nun viel Spaß allen, die gerne nachbacken wollen. Denn diese kleine Bäckerei ist wirklich köstlich!
Donnerstag, 4. Mai 2017
Ist den Menschen das klar?
Beim Mal-wieder-auf-meinem-Blog-einloggen fand ich folgenden schon vor längerer Zeit verfassten, aber nie veröffentlichten Post. Da ich ihn immer noch lesenswert finde, habe ich also den Staub weg gepustet und präsentiere euch nun einige meiner Gedanken von vor zwei Jahren:
"Neulich hatte ich ein sehr interessantes Gespräch in der Mensa. Im Zuge eines Vortrages hatte ich es mit mehreren Geisteswissenschaftlern zu tun. Ich würde mal sagen das ist so als Geograph doch eher eine Seltenheit. Naja, jedenfalls saßen wir da so in der Mensa und unterhielten uns über dies und jenes. Nach einiger Zeit kamen wir dann tatsächlich auch auf mein Studium zu sprechen und was man denn da eigentlich so damit macht.
Naja, sagte ich, Raumplanung interessiert mich. - Aha. Und was ist das? Hm. Hatte der wirklich keine Vorstellung davon, dass es unsere Gesellschaft sehr notwendig macht unsere Umwelt, unseren Lebensraum zu planen? Zwischen den verschiedensten Interessen abzuwägen? Zu schauen, dass auch mal die Natur noch Platz bekommt?
Das hat mich ganz schön geschockt. Das Gespräch ging weiter und irgendwann meinte ein anderer aus unserer Gruppe (der anscheinend doch eine ähnliche Denkweise wie ich hat - puh, doch nicht ganz allein in der Gruppe-) dass er nicht glaubte dass der Mensch das Leben auf der Erde auslöschen könnte. Sich selbst vielleicht. Aber Leben würde es immer geben.
Das schien mein Gegenüber doch schon sehr zum Nachdenken anzuregen.
Mir viel noch ein altbekanntes Sprichwort ein: "Der Mensch braucht die Natur, aber die Natur den Menschen nicht."
Ich glaube dann hatten wir wirklich den Denkmechanismus angeworfen.
Was er sich nun denkt weiß ich nicht.
Aber mir ist einmal mehr aufgegangen, dass solche Überlegungen wohl für viele Menschen, selbst für die die anscheinend viel nachdenken und sehr gebildet erscheinen, doch sehr fremd sind.
Was kann man tun um das zu ändern?
Für mich ist das oben genannte Sprichwort ein Lebensgrundsatz. Es hält mich dazu an, dankbar zu sein, dass wir so eine wunderschöne Natur haben, ohne die wir nicht leben könnten. Gottes Schöpfung. Und aus dieser Überlegung heraus frage ich mich oft: Mit welchem RECHT darf der Mensch das alles zerstören? Denn selbst wenn er sie nicht vollständig klein kriegen kann, nachhaltig zerstören und unwiederbringlich kaputt machen, dass kann der Mensch trotzdem. Wir müssen doch unsere Lebensgrundlage erhalten?!
Ich glaube ich fühle mich hier als Gast. Einer, der sich zu Hause fühlen darf, der wirklich von ganzem Herzen willkommen ist. Der ganz lange bleiben darf.
Einem so freundlichen Gastgeber will ich so wenig wie möglich Umstände verursachen, geschweige denn ihm schaden."
Nun, inzwischen bin ich älter geworden. Ich habe die Uni gewechselt, neues Wissen gesammelt, diskutiert und neue Standpunkte kennen gelernt. Meine Meinung hat sich nicht geändert, aber doch etwas verschoben.
Noch immer fühle ich mich als Gast auf dieser Erde. Noch immer empfinde ich meine Umwelt als Gottes Schöpfung und glaube nicht, dass ich ein Recht habe diese zu zerstören. Auch denke ich immer noch, dass die Natur ohne den Menschen sehr wohl weiter bestehen könnte, aber der Mensch ohne die Natur nicht lange überleben könnte. Deswegen denke ich inzwischen, dass "Naturschutz" ein grundlegend anthropozentrischer Ansatz ist. Und dass dies immer bei einer Diskussion um Naturschutz allen Beteiligten klar sein sollte.
Was mir vor zwei Jahren auch noch nicht in dieser Weise klar war: Auch der Mensch hat eine ökologische Funktion und zerstört nicht nur Artenvielfalt, sondern er schafft auch Artenvielfalt. Der Mensch hält Flächen in der Landschaft waldfrei und schafft damit Kulturlandschaft. Viele Arten kommen nur in der Kulturlandschaft (also beispielsweise in der Umgebung von Feldern, Wiesen oder Streuobstwiesen) vor. Ihr Lebensraum entsteht erst durch das Wirtschaften des Menschen.
Was ist also Naturschutz? Was ist sein Ziel?
Tja, auf diese Fragen gibt es sehr unterschiedliche Antworten. Ich habe noch keine abschließende Antwort für mich gefunden. Aber ich glaube wir brauchen beides: Kulturlandschaft, in der der Mensch mit Rücksicht auf alles andere Lebende und seine eigene Lebensgrundlage wirtschaftet, und Gebiete, in denen der Mensch möglichst seine Finger aus dem Spiel lässt.
"Neulich hatte ich ein sehr interessantes Gespräch in der Mensa. Im Zuge eines Vortrages hatte ich es mit mehreren Geisteswissenschaftlern zu tun. Ich würde mal sagen das ist so als Geograph doch eher eine Seltenheit. Naja, jedenfalls saßen wir da so in der Mensa und unterhielten uns über dies und jenes. Nach einiger Zeit kamen wir dann tatsächlich auch auf mein Studium zu sprechen und was man denn da eigentlich so damit macht.
Naja, sagte ich, Raumplanung interessiert mich. - Aha. Und was ist das? Hm. Hatte der wirklich keine Vorstellung davon, dass es unsere Gesellschaft sehr notwendig macht unsere Umwelt, unseren Lebensraum zu planen? Zwischen den verschiedensten Interessen abzuwägen? Zu schauen, dass auch mal die Natur noch Platz bekommt?
Das hat mich ganz schön geschockt. Das Gespräch ging weiter und irgendwann meinte ein anderer aus unserer Gruppe (der anscheinend doch eine ähnliche Denkweise wie ich hat - puh, doch nicht ganz allein in der Gruppe-) dass er nicht glaubte dass der Mensch das Leben auf der Erde auslöschen könnte. Sich selbst vielleicht. Aber Leben würde es immer geben.
Das schien mein Gegenüber doch schon sehr zum Nachdenken anzuregen.
Mir viel noch ein altbekanntes Sprichwort ein: "Der Mensch braucht die Natur, aber die Natur den Menschen nicht."
Ich glaube dann hatten wir wirklich den Denkmechanismus angeworfen.
Was er sich nun denkt weiß ich nicht.
Aber mir ist einmal mehr aufgegangen, dass solche Überlegungen wohl für viele Menschen, selbst für die die anscheinend viel nachdenken und sehr gebildet erscheinen, doch sehr fremd sind.
Was kann man tun um das zu ändern?
Für mich ist das oben genannte Sprichwort ein Lebensgrundsatz. Es hält mich dazu an, dankbar zu sein, dass wir so eine wunderschöne Natur haben, ohne die wir nicht leben könnten. Gottes Schöpfung. Und aus dieser Überlegung heraus frage ich mich oft: Mit welchem RECHT darf der Mensch das alles zerstören? Denn selbst wenn er sie nicht vollständig klein kriegen kann, nachhaltig zerstören und unwiederbringlich kaputt machen, dass kann der Mensch trotzdem. Wir müssen doch unsere Lebensgrundlage erhalten?!
Ich glaube ich fühle mich hier als Gast. Einer, der sich zu Hause fühlen darf, der wirklich von ganzem Herzen willkommen ist. Der ganz lange bleiben darf.
Einem so freundlichen Gastgeber will ich so wenig wie möglich Umstände verursachen, geschweige denn ihm schaden."
Nun, inzwischen bin ich älter geworden. Ich habe die Uni gewechselt, neues Wissen gesammelt, diskutiert und neue Standpunkte kennen gelernt. Meine Meinung hat sich nicht geändert, aber doch etwas verschoben.
Noch immer fühle ich mich als Gast auf dieser Erde. Noch immer empfinde ich meine Umwelt als Gottes Schöpfung und glaube nicht, dass ich ein Recht habe diese zu zerstören. Auch denke ich immer noch, dass die Natur ohne den Menschen sehr wohl weiter bestehen könnte, aber der Mensch ohne die Natur nicht lange überleben könnte. Deswegen denke ich inzwischen, dass "Naturschutz" ein grundlegend anthropozentrischer Ansatz ist. Und dass dies immer bei einer Diskussion um Naturschutz allen Beteiligten klar sein sollte.
Was mir vor zwei Jahren auch noch nicht in dieser Weise klar war: Auch der Mensch hat eine ökologische Funktion und zerstört nicht nur Artenvielfalt, sondern er schafft auch Artenvielfalt. Der Mensch hält Flächen in der Landschaft waldfrei und schafft damit Kulturlandschaft. Viele Arten kommen nur in der Kulturlandschaft (also beispielsweise in der Umgebung von Feldern, Wiesen oder Streuobstwiesen) vor. Ihr Lebensraum entsteht erst durch das Wirtschaften des Menschen.
Was ist also Naturschutz? Was ist sein Ziel?
Tja, auf diese Fragen gibt es sehr unterschiedliche Antworten. Ich habe noch keine abschließende Antwort für mich gefunden. Aber ich glaube wir brauchen beides: Kulturlandschaft, in der der Mensch mit Rücksicht auf alles andere Lebende und seine eigene Lebensgrundlage wirtschaftet, und Gebiete, in denen der Mensch möglichst seine Finger aus dem Spiel lässt.
Dienstag, 2. Mai 2017
Besser spät als nie...
... möchte ich diesen Blog reaktivieren.
Und auch gleich mal mit einem verspäteten Post beginnen:
Ostern ist ja inzwischen schon eine Weile her, aber ich habe dieses Mal eine sehr hübsche Bastelei ausfindig gemacht, die ich euch nicht vorenthalten möchte.
Und zwar habe ich nach *dieser* Anleitung kleine Osterhasenkörbchen gefaltet:
So sehen sie von schräg vorne aus...
... und so befüllt.
Mein Papier war etwas kleiner als das Quadrat, das man aus einem Blatt Papier in der Größe A4 erhält. So passte zwar nicht ganz so viel hinein, wie in ein "richtiges" Osterkörbchen, aber eine hübsche Aufmerksamkeit war es trotzem und meine Freunde und Familie haben sich gefreut.
Und auch gleich mal mit einem verspäteten Post beginnen:
Ostern ist ja inzwischen schon eine Weile her, aber ich habe dieses Mal eine sehr hübsche Bastelei ausfindig gemacht, die ich euch nicht vorenthalten möchte.
Und zwar habe ich nach *dieser* Anleitung kleine Osterhasenkörbchen gefaltet:
So sehen sie von schräg vorne aus...
... und so befüllt.
Mein Papier war etwas kleiner als das Quadrat, das man aus einem Blatt Papier in der Größe A4 erhält. So passte zwar nicht ganz so viel hinein, wie in ein "richtiges" Osterkörbchen, aber eine hübsche Aufmerksamkeit war es trotzem und meine Freunde und Familie haben sich gefreut.
Samstag, 25. Oktober 2014
Jaaa! Ein neuer Post! *Merseburg*
Ja! Es ist soweit! Ich habe mal wieder gebloggt. (Ich glaube mein Schwesterherzchen wird nun Luftsprünge vollführen! :))
Der Anlass ist mein kleiner Ausflug nach Merseburg. Ein kleines feines Städtchen nicht weit von Leipzig, und noch viel weniger weit von Halle. Und da wir Leipzigerunistudentenschaft nun seit diesem Semester stolze Inhaber eines MDV-Volltickets sind, kamen mein Begleiter und ich sogar ganz kostenfrei per Bus hin.
Unser erster Eindruck war so:
Na, das sieht doch schonmal nett aus, dachten wir uns. Vor allem weil wir gleich von so netten Straßennamen wir "Kleiner Ritter Straße", "Apothekerstraße" und "Entenplan" begrüßt wurden. Das klingt doch symphatisch, oder?
So gingen wir denn auf Entdeckungstour und bemerkten schnell ein paar Stände und eine Bühne, die gerade noch am aufgebaut werden war. Auf jedem kleinen Plätzchen, wo wir nun lang kamen sah es ähnlich aus, und auch ein paar Leute in Kostümen liefen uns über den Weg. Auf dem Rabenmarkt löste sich dann das Geheimnis: Heute war Merseburger Zauberfest! Vor ca. 150 Jahren wurden nämlich in der Domstiftsbibliothek die sogenannten "Merseburger Zaubersprüche" entdeckt.
Es war wirklich wunderschön, und das Fest passte wunderbar in die Altstadt von Merseburg, wie ich finde. Bei einem kleinen Spaziergang entdeckten wir dann noch ein kleines feines altes Kloster, das seit diesem Jahr von einem Verein wieder belebt wird und zu einer Art Kulturzentrum werden soll. Dort konnte man einen wunderschönen Gewölbekeller besichtigen und liebevoll hergerichteten Moos-, Hexenmohn- oder Hexenkugelkuchen schnabulieren.
Also ich muss wirklich sagen, dass mir der Ausflug sehr gefallen hat, und Merseburg ein echt hübsches Städtchen ist. Die Atmosphäre gefiel mir auch besser als in Leipzig. Allerdings erfuhr ich von einer Bekannten, die uns zufällig über den Weg lief, dass leider am Wochenende absolut nix los ist, weil sämtliche Studenten dann weg sind. Schade! Dafür liegt Halle aber nur 12 Minuten mit der Bahn entfernt...
So, nun hier noch ein Bild von einer (anscheinend schon im Dreißigjährigen Krieg) zerstörten Kirche, die nun als Wasserturm fungiert:
War schön da! :)
Liebste Grüße und bis zum nächsten Mal!
die Judith
Der Anlass ist mein kleiner Ausflug nach Merseburg. Ein kleines feines Städtchen nicht weit von Leipzig, und noch viel weniger weit von Halle. Und da wir Leipzigerunistudentenschaft nun seit diesem Semester stolze Inhaber eines MDV-Volltickets sind, kamen mein Begleiter und ich sogar ganz kostenfrei per Bus hin.
Unser erster Eindruck war so:
Na, das sieht doch schonmal nett aus, dachten wir uns. Vor allem weil wir gleich von so netten Straßennamen wir "Kleiner Ritter Straße", "Apothekerstraße" und "Entenplan" begrüßt wurden. Das klingt doch symphatisch, oder?
So gingen wir denn auf Entdeckungstour und bemerkten schnell ein paar Stände und eine Bühne, die gerade noch am aufgebaut werden war. Auf jedem kleinen Plätzchen, wo wir nun lang kamen sah es ähnlich aus, und auch ein paar Leute in Kostümen liefen uns über den Weg. Auf dem Rabenmarkt löste sich dann das Geheimnis: Heute war Merseburger Zauberfest! Vor ca. 150 Jahren wurden nämlich in der Domstiftsbibliothek die sogenannten "Merseburger Zaubersprüche" entdeckt.
Es war wirklich wunderschön, und das Fest passte wunderbar in die Altstadt von Merseburg, wie ich finde. Bei einem kleinen Spaziergang entdeckten wir dann noch ein kleines feines altes Kloster, das seit diesem Jahr von einem Verein wieder belebt wird und zu einer Art Kulturzentrum werden soll. Dort konnte man einen wunderschönen Gewölbekeller besichtigen und liebevoll hergerichteten Moos-, Hexenmohn- oder Hexenkugelkuchen schnabulieren.
Also ich muss wirklich sagen, dass mir der Ausflug sehr gefallen hat, und Merseburg ein echt hübsches Städtchen ist. Die Atmosphäre gefiel mir auch besser als in Leipzig. Allerdings erfuhr ich von einer Bekannten, die uns zufällig über den Weg lief, dass leider am Wochenende absolut nix los ist, weil sämtliche Studenten dann weg sind. Schade! Dafür liegt Halle aber nur 12 Minuten mit der Bahn entfernt...
So, nun hier noch ein Bild von einer (anscheinend schon im Dreißigjährigen Krieg) zerstörten Kirche, die nun als Wasserturm fungiert:
War schön da! :)
Liebste Grüße und bis zum nächsten Mal!
die Judith
Dienstag, 17. Juni 2014
Make Chocolate Fair
(Fast) Alle essen wahnsinnig gerne Schokolade. Zumindest von den Leuten, die ich kenne.
Nun ist es ja aber so, dass diese nicht immer unter fairen Bedingungen hergestellt wird, und sowohl die Kakoabauern, als auch die Umwelt oft darunter leiden, dass wir uns für ein paar Cents die Bäuche mit Süßigkeiten vollstopfen können.
Das muss nicht sein. Indem man beispielsweise mit dem Fairtrade-Siegel oder von "Rainforest Alliance" zertifizierte Schokolade kauft, kann man schonmal sicher sein, dass alles mit rechten Dingen zu geht.
Nun gibt es Menschen die mit dieser Petition fordern, dass alle Schokolade zertifiziert wird.
Die Unterschriften, die übrigens in mehreren EU-Ländern gesammelt werden, sollen nächstes Jahr bei der Vollversammlung der Schokoladenhersteller in Brüssel überreicht werden.
Wenn ihr also auch der Meinung seit, dass Schokolade fairer werden sollte, dann dürft ihr gerne hier unterschreiben. :)
Liebste Schokoladen-Grüße,
die Judith
PS: Eine Schokolade, die ich euch wirklich empfehlen kann, weil die WIRKLICH gut schmeckt: "Die Gute". Sie hat eine relativ unauffällige weiß-braune Verpackung, aber wenn man danach schaut, findet man sie eigentlich in den meisten Lebensmittelgeschäften.
Nun ist es ja aber so, dass diese nicht immer unter fairen Bedingungen hergestellt wird, und sowohl die Kakoabauern, als auch die Umwelt oft darunter leiden, dass wir uns für ein paar Cents die Bäuche mit Süßigkeiten vollstopfen können.
Das muss nicht sein. Indem man beispielsweise mit dem Fairtrade-Siegel oder von "Rainforest Alliance" zertifizierte Schokolade kauft, kann man schonmal sicher sein, dass alles mit rechten Dingen zu geht.
Nun gibt es Menschen die mit dieser Petition fordern, dass alle Schokolade zertifiziert wird.
Die Unterschriften, die übrigens in mehreren EU-Ländern gesammelt werden, sollen nächstes Jahr bei der Vollversammlung der Schokoladenhersteller in Brüssel überreicht werden.
Wenn ihr also auch der Meinung seit, dass Schokolade fairer werden sollte, dann dürft ihr gerne hier unterschreiben. :)
Liebste Schokoladen-Grüße,
die Judith
PS: Eine Schokolade, die ich euch wirklich empfehlen kann, weil die WIRKLICH gut schmeckt: "Die Gute". Sie hat eine relativ unauffällige weiß-braune Verpackung, aber wenn man danach schaut, findet man sie eigentlich in den meisten Lebensmittelgeschäften.
Dienstag, 6. Mai 2014
Kugelschreiber upcycling
Neuerdings schreibe ich auch in der Uni meistens mit Kugelschreiber. Dazu habe ich mir unter all meinen Werbe-Kulis natürlich den rausgesucht, der am besten schreibt und mir gut in der Hand liegt.
Blöd, dass das ausgerechnet der sein musste den irgendwie (wirklich!) alle haben, und auf dem der Werbeschriftzug am allergrößten ist. Was also tun um kein langweiliger Mitläufer und unfreiwilliger Werbeträger zu sein?
- Geistesblitz!- Ich hab da doch noch ein bisschen Washitape im Bastelfach rumdümpeln! Wunderbar, dieses sehr vielseitig einsetzbare, bunt gemusterte Klebeband.
Dieses wollte ich nun also um den Kugelschreiber kleben, um Farbe und Schriftzug zu verdecken. Leider war das Band an sich so dünn, dass der Schriftzug noch immer zu sehen gewesen wäre. So schnitt ich zuerst ein Stück weißes Papier zurecht, klebte es mit normalem Kleber vom Klebestift um den Kuli und erst dann wurde immer in Runden das Washitape darauf platziert. Die Klebekanten des weißen Papiers liegen nicht genau unter den Klebekanten des Washitapes - so hält das Klebeband das Papier davon ab sich mit der Zeit wieder abzulösen.
Und so sieht das Ganze aus, ich muss sagen ich bin doch recht zufrieden mit dem Ergebnis:
Auf ähnliche Weise kann man unschöne Kugelschreiber sicherlich auch mit Geschenkpapier, Bildern aus Zeitschriften oder anderem schönen Papier verzieren.
Ich hoffe, euch eine kleine Inspiration gegeben zu haben und verlinke diese Idee als Premiere (nach langer stiller Mitleserschaft) beim Upcycling-Dienstag und freu mich riiiiiießig darüber!
Blöd, dass das ausgerechnet der sein musste den irgendwie (wirklich!) alle haben, und auf dem der Werbeschriftzug am allergrößten ist. Was also tun um kein langweiliger Mitläufer und unfreiwilliger Werbeträger zu sein?
- Geistesblitz!- Ich hab da doch noch ein bisschen Washitape im Bastelfach rumdümpeln! Wunderbar, dieses sehr vielseitig einsetzbare, bunt gemusterte Klebeband.
Dieses wollte ich nun also um den Kugelschreiber kleben, um Farbe und Schriftzug zu verdecken. Leider war das Band an sich so dünn, dass der Schriftzug noch immer zu sehen gewesen wäre. So schnitt ich zuerst ein Stück weißes Papier zurecht, klebte es mit normalem Kleber vom Klebestift um den Kuli und erst dann wurde immer in Runden das Washitape darauf platziert. Die Klebekanten des weißen Papiers liegen nicht genau unter den Klebekanten des Washitapes - so hält das Klebeband das Papier davon ab sich mit der Zeit wieder abzulösen.
Und so sieht das Ganze aus, ich muss sagen ich bin doch recht zufrieden mit dem Ergebnis:
Auf ähnliche Weise kann man unschöne Kugelschreiber sicherlich auch mit Geschenkpapier, Bildern aus Zeitschriften oder anderem schönen Papier verzieren.
Ich hoffe, euch eine kleine Inspiration gegeben zu haben und verlinke diese Idee als Premiere (nach langer stiller Mitleserschaft) beim Upcycling-Dienstag und freu mich riiiiiießig darüber!
Freitag, 2. Mai 2014
Fliedergelee
Wie ja alle mitbekommen haben dürften, kam der Frühling
dieses Jahr sehr früh. (So kam es unter anderem auch, dass mein Freund und ich
bei unserer Pilgertour so traumhaftes Wetter hatten. Hah.)
Nun, auch der Flieder fand das anscheinend gut, denn dieses
Jahr war er ziemlich früh dran mit seiner Blüherei. Uuuund - vor kurzem habe ich mir
dieses Buch gekauft – ein Back-&Kochbuch der besonderen Art.
Selbstverständlich müssen bei mir neue Rezeptbücher so schnell wie möglich
ausprobiert werden, und so kam es, dass ich u.a. die Fliederkonfitüre dazu
auserkoren hatte zu den ersten zu gehören. Nach langer Suche nach einem
geeigneten Fliederbusch hatte ich dann endlich ein paar Dolden der Blüten und
los gings (sorry für die wirklich schlechte Bildqualität – natürlich hatte ich
wie immer mal wieder meine richtige Kamera vergessen und so musste das Handy
herhalten):
Die Blüten gewaschen, die schönen abgezupft und in heißem
Wasser über Nacht eingeweicht:
Am nächsten Morgen hatten sie komplett ihre Farbe verloren
(irgendwie sahen sie sehr „totenbleich“ aus…), dafür aber war das Wasser leicht
bläulich. Dieses wurde zusammen mit Zucker und dem Saft einer Limette in einen Topf gekippt
und aufgekocht. Dann noch Geliermittel dazu, und dann hätte das Ganze klappen
sollen….
-Nur leider ist es nicht fest geworden… :( Ich habe wohl zu wenig
oder das falsche Geliermittel genommen. Aber nicht verzagen: auf dem Brot läuft
es zwar im warsten Sinne des Wortes weg, schmeckt aber trotzdem lecker.
Vielleicht probier ichs mal mit Sprudel, die Konsistenz jedenfalls erinnert
mächtig an Holunderblütensirup (njam).
Das fertige Produkt. Im Zuge des Abkühlens hat es noch mal ein wenig seine Farbe geändert...
Nun denn, das nächste Mal werde ich schlauer sein und es
kann ja nicht immer alles beim ersten Mal klappen…. ;)
Donnerstag, 1. Mai 2014
Jakobsweg von Rothenburg ob der Tauber nach Rottenburg am Neckar
Halli Hallo zusammen,
nachdem hier zur Abwechslung mal wieder ein bisschen Pause
war, will ich euch nun endlich vom Pilgern erzählen, denn das war das Letzte
über das ich hier berichtet hatte.
Jakobsmuschel, treuer Wegezeiger an jeder Kreuzung
Gestartet sind wir (also mein Freund und ich) am Montag, den
24.03.14 in Rothenburg ob der Tauber. Das ist wirklich ein wunderhübsches
Mittelalterliches Städtchen und wirkt so ziemlich wie eine Filmkulisse. Dort
wollten wir uns selbstverständlich die Jakobuskirche anschauen – leider mussten
wir feststellen, dass diese im Winter sehr Pilgerunfreundliche Öffnungszeiten
hat, nämlich von 10 bis 16 Uhr. Da sind die frühen Pilger schon wieder gestartet,
bzw. die ankommenden noch gar nicht da. Schade. Mussten wir also unseren Start
am nächsten Tag ein bisschen nach hinten verschieben…
Zum Übernachten haben wir mal Couchsurfing ausprobiert. Für
uns beide war es Premiere, und so waren wir ein bisschen aufgeregt. Bald
stellte sich aber heraus, dass das völlig grundlos war, denn das Ehepaar war
wirklich super nett und wir wurden sehr herzlich empfangen.
Am nächsten Morgen starteten wir dann frohgemut in unser
erstes Pilgerabenteuer. Weil das an dieser Stelle den Rahmen sprengen würde,
kommt jetzt keine ausführliche Beschreibung, wer genauere Informationen haben
möchte, kann mich ja anschreiben.
Für alle, die vielleicht die gleiche Strecke laufen wollen
und noch auf Quartiersuche sind, werde ich aber eine Liste mit unseren
Streckenabschnitten und Quartieren am Ende des Eintrags zusammenstellen!
Nun zu unseren Erfahrungen:
- Man trifft sehr viele Menschen am Wegesrand, die einen ansprechen, einen kleinen Schwatz halten und einfach nur freundlich sind. Dabei kommt nicht selten der Satz „Ja, ich war auch schon unterwegs, und es hat wirklich Spaß gemacht!“
- Als wir mal aussahen, als hätten wie den Weg verloren, wurde uns sogleich Hilfe angeboten, und auch wenn wir mal fragen mussten, wurden wir eigentlich immer nett behandelt!
- Die Leute freuen sich, wenn sie junge Menschen auf großer Wanderschaft sehen!
- Katholische Kirchen sind meistens offen, Evangelische in den allermeisten Fällen geschlossen. Schade!
- Die kleinen Dinge am Wegesrand sind das wirklich schöne. Wenn man wieder in den normalen Alltag eintaucht, ist es erstmal alles ein bisschen laut und rasant, und eigentlich will man viel lieber zurück und noch ein Stückchen weiter laufen.
- Müsliriegel und Brezeln sind wirklich gute Erfindungen und helfen gut über kleine Müdigkeitsanfälle hinweg.
- Man sollte auch Ende März schon Sonnencreme und Sonnenhut einpacken… (Nach dem ersten Sonnenbrand kauften wir uns dann auch eine Tube….)
- Noch ein einzelnes sauberes T-Shirt nur für besondere Anlässe aufgespart ist eine gute Idee, wenn man nach mehreren Tagen mal wieder in Gesellschaft will…
Nun, das war sicherlich noch nicht alles. Aber feststeht,
dass das Pilgern eine super Erfahrung war, und bei nächster Gelegenheit wieder
die Wanderschuhe geschnürt werden.
Vielleicht muss ich nicht unbedingt bis Santiago de
Compostela laufen – aber bei Taizé geht auch ein Jakobsweg vorbei – das wäre
dann doch ein Ziel für mich!
Zum Abschalten und die Einfachheit des Lebens genießen ist
das Pilgern auf jeden Fall eine super Sache und nur zu empfehlen!
Hier nun unsere Streckeneinteilung und Quartierliste:
Tag 1: Rothenburg
ob der Tauber; Couchsurfing
Tag 2: Rothenburg
ob der Tauber – Schrozberg; Couchsurfing
Tag 3: Schrozberg
– Langenburg; Ferienwohnung „An der Stadtmauer“ bei Frau Scheller (sooo schön,
und wir wurden total lieb empfangen. Die Eigentümerin ist selbst auch schon
gelaufen.)
Tag 4: Langenburg
– Schwäbisch Hall; Jugendherberge
Tag 5: Schwäbisch
Hall – Ebersberger Sägemühle; Ebersberger Sägemühle im ausgebauten Bauwagen
Tag 6:
Ebersberger Sägemühle – Oppenweiler; beim katholischen Pfarrer
Tag 7:
Oppenweiler – Bürg; private Bekanntschaft
Tab 8: Bürg –
Esslingen; Notquartier, nicht regulär
Tag 9: Esslingen
– Neckartailfingen; Privatquartier
Tag 10: (Achtung
Umweg) Neckartailfingen – Holzgerlingen; private Bekanntschaft
Tag 11:
Holzgerlingen – Tübingen; private Bekanntschaft
Tag 12: Tübingen
– Rottenburg am Neckar -> ab nach Hause mit dem Zug
Über die Streckeneinteilung lässt sich sagen, dass das immer
um die 20 km sind (mal ein bisschen mehr, mal ein bisschen weniger), die
Strecke Ebersberger Sägemühle – Oppenweiler allerdings etwas kurz war und die
Strecke Bürg – Esslingen sich sehr gezogen hat. Ansonsten waren wir aber sehr
zufrieden und werden das nächste Mal wohl ähnliche Längeneinteilungen vornehmen.
Als Pilgerführer lässt sich das Jakobspilgerteams Winnenden
sehr empfehlen, wir haben super Erfahrungen damit gemacht!
Die allerliebsten Grüße von der Pilgerin Judith, Machts gut!
Montag, 24. März 2014
Pilgern
Nun wird es schon wieder eine Weile still hier.
Denn ich habe mich aufgemacht. Auf den Weg Richtung Santiago de Compostela.
Naja, ganz so weit gehts dann doch nicht gleich. Gestartet wird in Rothenburg ob der Tauber und dann heißt es Laufen bis nach Tübingen, und zwar auf dem Jakobsweg.
Ich bin schon ziemlich gespannt, habe ich doch von verschiedenen Menschen bisher nur Gutes über das Pilgern gehört.
Hinterher wird hier natürlich berichtet, hoffentlich über viele große und kleine schöne Dinge, die mir und meinem Mitpilgerer am Wege begegnen werden.
Was ich mir erwarte? Ich weiß es noch nicht. Ich habe vor einfach den Weg, die Natur, die Gebäude, die Kirchen und die Menschen auf mich wirken zu lassen. Mal schauen, was dabei rauskommt!
Bis in zwei Wochen dann!
die Judith
Denn ich habe mich aufgemacht. Auf den Weg Richtung Santiago de Compostela.
Naja, ganz so weit gehts dann doch nicht gleich. Gestartet wird in Rothenburg ob der Tauber und dann heißt es Laufen bis nach Tübingen, und zwar auf dem Jakobsweg.
Ich bin schon ziemlich gespannt, habe ich doch von verschiedenen Menschen bisher nur Gutes über das Pilgern gehört.
Hinterher wird hier natürlich berichtet, hoffentlich über viele große und kleine schöne Dinge, die mir und meinem Mitpilgerer am Wege begegnen werden.
Was ich mir erwarte? Ich weiß es noch nicht. Ich habe vor einfach den Weg, die Natur, die Gebäude, die Kirchen und die Menschen auf mich wirken zu lassen. Mal schauen, was dabei rauskommt!
Bis in zwei Wochen dann!
die Judith
Sonntag, 23. März 2014
Einmal Halle und zurück
Juhu, ist das schön viel freie Zeit bei wunderbarem Sonnenschein zu haben!
Vorgestern war hier in Leipzig gefühlt keine Wolke am Himmel und das Wetter so warm, dass man sogar ohne Jacke problemlos Fahrrad fahren konnte.
Und so kam es, dass ich von einem lieben Menschen ins Schlepptau genommen wurde und bis nach Halle an der Saale folgen musste ... oder durfte, je nach dem wie mans sieht! :) Tatsächlich wollten wir dort ein paar nette Leute besuchen und da das Fahrrad ein vorzügliches Verkehrsmittel ist, und das Internet behauptete, dass man in 2 Stunden und 9 Minuten am Ziel ankommen könnte, haben wir es gewagt. Leider haben wir nicht mit Wind und schlechten Wegverhältnissen gerechnet. Bei längeren Schotterwegen und mehreren Kilometern frontalem Gegenwind haben wir dann also 3,5 Stunden gebraucht - und waren ganz schön fertig. Trotzdem fand ich den Weg aber wunderschön, ging es doch erst am Elster-Saale-Kanal und dann an der Saale entlang. Da geh ich sicher öfter noch hin, wir sind da an wirklich schönen Plätzchen vorbei gekommen!
Übrigends finde ich Halle gar nicht sooo hässlich, wie immer alle behaupten. Es hat auch durchaus seine schönen Ecken, man muss nur genau hinschauen!
Nun, auf dem Rückweg hatten wir dann zum Glück nur leichten Seitenwind, und der morgendliche Regen hielt sich nachmittags auch zurück, sodass wir nach ca. 2,75 Stunden wieder zurück in Leipzig waren.
Ich bin stolz auf mich! Das war wohl meine längste Fahrradtour seit langem, ich hab mich viel bewegt und die Sonne optimal ausgenutzt. Na wenn das mal nix ist!
(Natürlich hatte ich mal wieder den Fotoapparat vergessen. Mist. Ich sollte mich bessern!)
Vorgestern war hier in Leipzig gefühlt keine Wolke am Himmel und das Wetter so warm, dass man sogar ohne Jacke problemlos Fahrrad fahren konnte.
Und so kam es, dass ich von einem lieben Menschen ins Schlepptau genommen wurde und bis nach Halle an der Saale folgen musste ... oder durfte, je nach dem wie mans sieht! :) Tatsächlich wollten wir dort ein paar nette Leute besuchen und da das Fahrrad ein vorzügliches Verkehrsmittel ist, und das Internet behauptete, dass man in 2 Stunden und 9 Minuten am Ziel ankommen könnte, haben wir es gewagt. Leider haben wir nicht mit Wind und schlechten Wegverhältnissen gerechnet. Bei längeren Schotterwegen und mehreren Kilometern frontalem Gegenwind haben wir dann also 3,5 Stunden gebraucht - und waren ganz schön fertig. Trotzdem fand ich den Weg aber wunderschön, ging es doch erst am Elster-Saale-Kanal und dann an der Saale entlang. Da geh ich sicher öfter noch hin, wir sind da an wirklich schönen Plätzchen vorbei gekommen!
Übrigends finde ich Halle gar nicht sooo hässlich, wie immer alle behaupten. Es hat auch durchaus seine schönen Ecken, man muss nur genau hinschauen!
Nun, auf dem Rückweg hatten wir dann zum Glück nur leichten Seitenwind, und der morgendliche Regen hielt sich nachmittags auch zurück, sodass wir nach ca. 2,75 Stunden wieder zurück in Leipzig waren.
Ich bin stolz auf mich! Das war wohl meine längste Fahrradtour seit langem, ich hab mich viel bewegt und die Sonne optimal ausgenutzt. Na wenn das mal nix ist!
(Natürlich hatte ich mal wieder den Fotoapparat vergessen. Mist. Ich sollte mich bessern!)
Welch herrliches Zitat
"Vielleicht ist Gott das Loch im Schweizer Käse"
So steht es als Überschrift zu einem Interview mit Heinz-Otto Peitgen in der aktuellen Ausgabe der Zeit Wissen.
Zuerst dachte ich mir "hmmm, naja... bischen komisch, oder?" Aber dann habe ich das Interview gelesen und angefangen über diesen Satz nach zu denken. Und irgendwie scheint er mir ziemlich gut getroffen. Ich, meine: Irgendwie lässt sich Gottes Existenz mit naturwissenschaftlichen Messverfahren nicht richtig beweisen, aber das es ihn nicht geben würde, das kann man genauso wenig beweisen.
Vielleicht wird dieser Satz ja mal meine Standartantwort wenn mich mal wieder jemand auf das Thema anspricht! :)
In diesem Sinne: Eine gute Antwort ist was feines!
die Judith
Samstag, 22. März 2014
Herzig
Nun kommt etwas, das ich schon sehr lange hier veröffentlichen wollte, aber es aus irgendwelchen Gründen nicht getan habe. Besser spät als nie, sag ich da nur. Los geht's!
Schon zum Nikolaus letzten Jahres habe ich ganz viele Ausstecherförmchen für Kekse und Plätzchen bekommen. Außer weihnachtlichen Motiven waren zum Beispiel auch ein Kamel, ein Elefant und eine Gans dabei. Nur das Herz fehlte, wurde mir aber versprochen. Und als ich zu Weihnachten dann zu Hause und mit der Mama einkaufen war, viel mir eine Herzchenform ins Auge. Naja, eigentlich waren es zwei, eine mit Gesicht und eine ohne, so dass man Doppelkekse machen kann. Schnell war die Form im Einkaufswagen gelandet und flugs nach Leipzig transportiert.
Ich finde Keksebacken macht auch noch nach Weihnachten Spaß und so wurde schon bald ein Mürbeteig angerührt (mit Casonade-Zuckerbeständen aus Belgien - hmmmm!) und flink ausgestochen. Kaum waren die Herzchen ausgekühl, wurde die eine Hälfte mit Kirschmarmelade bestrichen und die andere darauf gelegt.
Achtung, hier kommt das Ergebnis:
Auch wenn das Bild wegen schlechter Lichtverhältnisse nicht das beste ist, lecker siehts das Ganze schon aus. Finde ich zumindest! :)
Wird mal wieder gemacht, das Ganze. Ich könnte mir vorstellen, dass Schokocreme als Füllung auch ganz gut schmeckt. Aber das wird erst nach der Fastenzeit wieder. Schließlich faste ich ja Schokolade...
Schon zum Nikolaus letzten Jahres habe ich ganz viele Ausstecherförmchen für Kekse und Plätzchen bekommen. Außer weihnachtlichen Motiven waren zum Beispiel auch ein Kamel, ein Elefant und eine Gans dabei. Nur das Herz fehlte, wurde mir aber versprochen. Und als ich zu Weihnachten dann zu Hause und mit der Mama einkaufen war, viel mir eine Herzchenform ins Auge. Naja, eigentlich waren es zwei, eine mit Gesicht und eine ohne, so dass man Doppelkekse machen kann. Schnell war die Form im Einkaufswagen gelandet und flugs nach Leipzig transportiert.
Ich finde Keksebacken macht auch noch nach Weihnachten Spaß und so wurde schon bald ein Mürbeteig angerührt (mit Casonade-Zuckerbeständen aus Belgien - hmmmm!) und flink ausgestochen. Kaum waren die Herzchen ausgekühl, wurde die eine Hälfte mit Kirschmarmelade bestrichen und die andere darauf gelegt.
Achtung, hier kommt das Ergebnis:
Auch wenn das Bild wegen schlechter Lichtverhältnisse nicht das beste ist, lecker siehts das Ganze schon aus. Finde ich zumindest! :)
Wird mal wieder gemacht, das Ganze. Ich könnte mir vorstellen, dass Schokocreme als Füllung auch ganz gut schmeckt. Aber das wird erst nach der Fastenzeit wieder. Schließlich faste ich ja Schokolade...
Donnerstag, 20. März 2014
Fastenzeit
Seit Aschermittwoch, also seit dem 5. März hat wieder die Fastenzeit begonnen.
Für mich ist die Fastenzeit nicht nur eine Zeit in der ich mich an den Leidensweg Jesu erinnere, und deswegen auf etwas verzichte. Viel mehr ist sie für mich zu einem Zeitraum geworden, in dem ich besonders überlege was ich besser machen kann. Um meiner Umwelt und mir zu helfen und um vielleicht etwas zu verändern. Ich faste nicht nur, um auf etwas zu verzichten, sondern auch, um mir vor Augen zu führen, ob ich wirklich all das brauche, was ich da ständig konsumiere.
So kommt es, dass ich dieses Jahr Schokolade, Fleisch und Plastikflaschen faste. Wobei die Plastikflaschen stellvertretend für fast alles Plastik steht, auf das ich zu verzichten versuche. Und das ist verdammt schwer. Das mit den Plasikflaschen habe ich schon in der kurzen Zeit nicht durchgehalten, aber ich glaube das ist nicht so wichtig. Viel mehr ist es wichtig, einfach darüber nach zu denken, wie viel Müll man eigentlich täglich produziert. Und da kann es einem ganz schön schnell schwindelig werden! Hier also der Aufruf: So wenig Plastik wie möglich! Zum Beispiel habe ich inzwischen in jeder meiner Taschen noch eine Stofftasche, in die ich meine Einkäufe tun kann, sodass ich inzwischen fast nie eine Plastiktüte in den verschiedenen Läden mitnehme.
Übrigends faste ich die Schokolade, weil ich sonst viel zu viel davon esse, und sie nicht mehr genieße und das Fleisch, weil mich Massentierhaltung inzwischen anekelt und es sowieso nicht gesund ist, so viel Fleisch zu essen.
Und was fastet ihr so?
Für mich ist die Fastenzeit nicht nur eine Zeit in der ich mich an den Leidensweg Jesu erinnere, und deswegen auf etwas verzichte. Viel mehr ist sie für mich zu einem Zeitraum geworden, in dem ich besonders überlege was ich besser machen kann. Um meiner Umwelt und mir zu helfen und um vielleicht etwas zu verändern. Ich faste nicht nur, um auf etwas zu verzichten, sondern auch, um mir vor Augen zu führen, ob ich wirklich all das brauche, was ich da ständig konsumiere.
So kommt es, dass ich dieses Jahr Schokolade, Fleisch und Plastikflaschen faste. Wobei die Plastikflaschen stellvertretend für fast alles Plastik steht, auf das ich zu verzichten versuche. Und das ist verdammt schwer. Das mit den Plasikflaschen habe ich schon in der kurzen Zeit nicht durchgehalten, aber ich glaube das ist nicht so wichtig. Viel mehr ist es wichtig, einfach darüber nach zu denken, wie viel Müll man eigentlich täglich produziert. Und da kann es einem ganz schön schnell schwindelig werden! Hier also der Aufruf: So wenig Plastik wie möglich! Zum Beispiel habe ich inzwischen in jeder meiner Taschen noch eine Stofftasche, in die ich meine Einkäufe tun kann, sodass ich inzwischen fast nie eine Plastiktüte in den verschiedenen Läden mitnehme.
Übrigends faste ich die Schokolade, weil ich sonst viel zu viel davon esse, und sie nicht mehr genieße und das Fleisch, weil mich Massentierhaltung inzwischen anekelt und es sowieso nicht gesund ist, so viel Fleisch zu essen.
Und was fastet ihr so?
Dienstag, 18. März 2014
Seit langem mal wieder
Nun ja. Dass ich nicht besonders aktiv hier war, ist ja kein Geheimnis. Vielleicht wird das ja bald anders...
Auf jeden Fall aber habe ich in letzter Zeit ein paar Dinge erlebt, die irgendwie auf diesen Blog gehören! :)
Von Donnerstag bis Sontag war hier in Leipzig die alljährliche Buchmesse und als Studentin hatte ich mich als Servicekassiererin beworben, das heißt ich saß den ganzen Tag am Stand eines Verlages und habe Bücher verkauft. Anscheinend geben die Leute auf solch einer Messe besonders gerne viel Geld für Bücher aus. Naja, irgendwie auch logisch, immer noch scheinen mir die Verkaufszahlen meines Verlages (allerdings ein ziemlich bekannter) fast unwirklich: am Samstag habe ich ca. 450 Bücher innerhalb von 8 Stunden verkauft! Was ich auf der Messe auch mitkommen habe: Wenn es irgendwie geht, sollte man unbedingt Bücher im Laden kaufen! Meistens kosten sie das gleiche, und dem Buchladen hilft es ungemein. Tatsächlich sind bestellte Bücher oft schon am nächsten Tag zur Abholung da, schade, dass das viele Leute gar nicht mehr wissen! Also: Im Laden kaufen lohnt sich!
Mein Buchmesse-Erlebnis: In der Nähe hing ein Bild von Jim Knopf, Lukas und der Lokomotive Emma. Kurz vor dem Schließen kam eine Mutter mit zwei kleinen Jungs vorbei. Einer von beiden rief plötzlich "Tschüss Jim" und winkte dem Bild. Sein Bruder machte mit und winkend und rufend mit einer lachenden Mutter zogen sie weiter zum Ausgang. Wenn das mal keine schöne Begebenheit zum nach Hause gehen ist!
In diesem Sinne: Bis bald! :)
Auf jeden Fall aber habe ich in letzter Zeit ein paar Dinge erlebt, die irgendwie auf diesen Blog gehören! :)
Von Donnerstag bis Sontag war hier in Leipzig die alljährliche Buchmesse und als Studentin hatte ich mich als Servicekassiererin beworben, das heißt ich saß den ganzen Tag am Stand eines Verlages und habe Bücher verkauft. Anscheinend geben die Leute auf solch einer Messe besonders gerne viel Geld für Bücher aus. Naja, irgendwie auch logisch, immer noch scheinen mir die Verkaufszahlen meines Verlages (allerdings ein ziemlich bekannter) fast unwirklich: am Samstag habe ich ca. 450 Bücher innerhalb von 8 Stunden verkauft! Was ich auf der Messe auch mitkommen habe: Wenn es irgendwie geht, sollte man unbedingt Bücher im Laden kaufen! Meistens kosten sie das gleiche, und dem Buchladen hilft es ungemein. Tatsächlich sind bestellte Bücher oft schon am nächsten Tag zur Abholung da, schade, dass das viele Leute gar nicht mehr wissen! Also: Im Laden kaufen lohnt sich!
Mein Buchmesse-Erlebnis: In der Nähe hing ein Bild von Jim Knopf, Lukas und der Lokomotive Emma. Kurz vor dem Schließen kam eine Mutter mit zwei kleinen Jungs vorbei. Einer von beiden rief plötzlich "Tschüss Jim" und winkte dem Bild. Sein Bruder machte mit und winkend und rufend mit einer lachenden Mutter zogen sie weiter zum Ausgang. Wenn das mal keine schöne Begebenheit zum nach Hause gehen ist!
In diesem Sinne: Bis bald! :)
Mittwoch, 18. Dezember 2013
Initiative Christen für Europa e.V.
Wer diesen Blog schon ein Weilchen liest, der erinnert sich vermutlich noch, dass ich bis Ende August in Brüssel gewohnt habe. Dort habe ich nämlich meinen Freiwilligendienst in der dortigen Arche verbracht.
Als unterstützende Organisation in Deutschland ermöglicht hat mir das der ICE (Initiative Christen für Europa) aus Dresden. Eine wirklich feine Organisation, in die viele Menschen viel Herzblut stecken. Das Motto des Vereins: "Brücken der Menschlichkeit - Brücken bauen in Europa". Durch direkte Kontakte mit Menschen in anderen Ländern sollen Berührungsängste und Grenzen abgebaut werden und gleichzeitig Menschen in Not geholfen werden.
Ich kann den ICE als Entsendeorganisation empfehlen - vor allem wenn man in ein osteuropäisches Land möchte, z. B. nach Russland.
(Wer beispielsweise gerne nach Frankreich möchte, bewirbt sich am besten beim ICE reseau francophone, der französischen Partnerorganisation - ich finde besser kann man es mit einer Entsendeorganisation nicht mehr treffen!)
Vor kurzem erreichte mich eine Mail, dass dringend noch Freiwillige für das kommende Jahr gesucht werden! Wer also noch was sucht, oder wen kennt, der eine Entsendeorganisation braucht: Los geht's mit bewerben! Noch möglich bis Ende März.
Außer meinem eigenen Auslandsjahrbericht kann ich euch noch 3 Blogs von Russlandfreiwilligen empfehlen:
Ostwind
Ein Jahr in der Kälte
Mein Jahr in Sankt Petersburg
und einen Südafrikablog
Alle von letztem Jahr und alle sind mit guten Erfahrungen wieder gekommen!
Und zum Schluss noch das Abschlussbild meines Jahrgangs:
Als unterstützende Organisation in Deutschland ermöglicht hat mir das der ICE (Initiative Christen für Europa) aus Dresden. Eine wirklich feine Organisation, in die viele Menschen viel Herzblut stecken. Das Motto des Vereins: "Brücken der Menschlichkeit - Brücken bauen in Europa". Durch direkte Kontakte mit Menschen in anderen Ländern sollen Berührungsängste und Grenzen abgebaut werden und gleichzeitig Menschen in Not geholfen werden.
Ich kann den ICE als Entsendeorganisation empfehlen - vor allem wenn man in ein osteuropäisches Land möchte, z. B. nach Russland.
(Wer beispielsweise gerne nach Frankreich möchte, bewirbt sich am besten beim ICE reseau francophone, der französischen Partnerorganisation - ich finde besser kann man es mit einer Entsendeorganisation nicht mehr treffen!)
Vor kurzem erreichte mich eine Mail, dass dringend noch Freiwillige für das kommende Jahr gesucht werden! Wer also noch was sucht, oder wen kennt, der eine Entsendeorganisation braucht: Los geht's mit bewerben! Noch möglich bis Ende März.
Außer meinem eigenen Auslandsjahrbericht kann ich euch noch 3 Blogs von Russlandfreiwilligen empfehlen:
Ostwind
Ein Jahr in der Kälte
Mein Jahr in Sankt Petersburg
und einen Südafrikablog
Alle von letztem Jahr und alle sind mit guten Erfahrungen wieder gekommen!
Und zum Schluss noch das Abschlussbild meines Jahrgangs:
Die Rechte am Bild hat der Verein Initiative Christen für Europa und ich habe das Bild seiner Facebookseite entnommen.
Dienstag, 17. Dezember 2013
HarryPotterLieblingszitat
Tja, wer kennt sie nicht, die Harry Potter- Filme und Bücher?
Auch ich bin ein rießiger Harry Potter - Fan, auch wenn Fantasy sonst nicht so meins ist. Manchmal denke ich mir, wie ganz schön cool es wäre, wenn es tatsächlich eine solche Parallelwelt gäbe!
Am besten finde ich immer noch die Bücher, und zwar auf Englisch, denn dort scheint mir der Wortwitz noch viel besser als im Deutschen, weil unverfälscht. Und irgendwie scheint mir das Ganze dann auch viel authentischer, schließlich sind die Romane ja auch der Feder einer Großbritannierin entsprungen.
Auch die Filme sehe ich lieber auf Englisch, denn ich meine, dass durch Synchronisation von Filmen ebenfalls viel von ihrem Inhalt verloren geht. Und so kommt es, dass ich gar nicht weiß wie mein Lieblingszitat aus dem 2. Teil des 7. Filmes auf Deutsch übersetzt wird, auf Englisch gefällt es mir auf jeden Fall prima: "Not my daughter, you bitch!" schreit Mrs. Weasley Bellatrix Lestrange ins Gesicht, friert sie in der Luft ein und lässt sie explodieren, als diese gerade im Begriff ist Ginny umzubringen. Ich weiß auch grade nicht ob das im Buch so vorkommt, aber aus irgendeinem Grund ist das einfach mein Lieblingssatz im ganzen Film! Seht selbst:
Also erklären kann ich tatsächlich nicht, warum ausgerechnet diese Szene, aber vielleicht weil man von Mrs. Weasley gar nicht erwartet, dass sie einfach jemanden in der Luft explodieren lässt, aber sich dann doch zu 100 % vorstellen kann, dass sie alles tun würde um ihre einzige Tochter zu beschützen?
Wie dem auch sei, was habt ihr denn so für Lieblingsfilmzitate?
Liebste Grüße,
die Judith
Auch ich bin ein rießiger Harry Potter - Fan, auch wenn Fantasy sonst nicht so meins ist. Manchmal denke ich mir, wie ganz schön cool es wäre, wenn es tatsächlich eine solche Parallelwelt gäbe!
Am besten finde ich immer noch die Bücher, und zwar auf Englisch, denn dort scheint mir der Wortwitz noch viel besser als im Deutschen, weil unverfälscht. Und irgendwie scheint mir das Ganze dann auch viel authentischer, schließlich sind die Romane ja auch der Feder einer Großbritannierin entsprungen.
Auch die Filme sehe ich lieber auf Englisch, denn ich meine, dass durch Synchronisation von Filmen ebenfalls viel von ihrem Inhalt verloren geht. Und so kommt es, dass ich gar nicht weiß wie mein Lieblingszitat aus dem 2. Teil des 7. Filmes auf Deutsch übersetzt wird, auf Englisch gefällt es mir auf jeden Fall prima: "Not my daughter, you bitch!" schreit Mrs. Weasley Bellatrix Lestrange ins Gesicht, friert sie in der Luft ein und lässt sie explodieren, als diese gerade im Begriff ist Ginny umzubringen. Ich weiß auch grade nicht ob das im Buch so vorkommt, aber aus irgendeinem Grund ist das einfach mein Lieblingssatz im ganzen Film! Seht selbst:
Also erklären kann ich tatsächlich nicht, warum ausgerechnet diese Szene, aber vielleicht weil man von Mrs. Weasley gar nicht erwartet, dass sie einfach jemanden in der Luft explodieren lässt, aber sich dann doch zu 100 % vorstellen kann, dass sie alles tun würde um ihre einzige Tochter zu beschützen?
Wie dem auch sei, was habt ihr denn so für Lieblingsfilmzitate?
Liebste Grüße,
die Judith
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