Puh, nach langem mal wieder ein Blogeintrag! Aber die lange Pause liegt nicht etwa daran, dass ich nix zu schreiben gehabt hätte oder so unendlich unglücklich gewesen wäre - nein - in meinem Leben hat sich einfach ziemlich viel verändert (ich befinde mich nach meinem abgeschlossenen Freiwilligendienst wieder in Deutschland) und dann war ich auch noch krank.
Aber nun ist alles wieder im Lot und ich komme gerade von einem wunderbaren Wochenende auf dem 27. kreativen Jugendfest in Dresden - Eschdorf wieder. Yiiiiha!
Es war einfach unglaublich schön mal wieder so viele bekannte Gesichter zu sehen, zu chillen, zur Musik abzugehen, zu basteln, gemeinsam nachzudenken und christlichen Input zu erhalten.
Besonders abgefahren war das Konzert von Destination Anywhere gestern Abend. Ich glaube wir haben mehr als eine Stunde einfach nur ganz wild vor der Bühne rumgetanzt und gepogt. Juhu!
Das ist das megacoole an eher kleinen Konzerten (und dann auch noch unter lauter Bekannten): Man hat richtig viel Platz und es gibt auch schon ein paar Eschdorf-Insider was Tänze angeht, und die werden natürlich jedes Jahr aufs neue wieder rausgeholt... :)
Hach ja, ihr merkt schon: ich bin mal wieder begeistert! Aber ich glaube nun sollte ich mich mal ein bisschen ausruhen. Schlaf ist nämlich ein bisschen Mangelware in Eschdorf! :)
Sonntag, 15. September 2013
Samstag, 10. August 2013
Silence
"Mon mot prefé est le mot silence. Par-ce que la silence laisse la place pour ecouter les autres mots."
(Deutsch: Mein Lieblingswort ist Stille. Denn die Stille lässt Platz um die anderen Wörter zu hören.)
Heute gesagt von einem meiner Mitbewohner.
(Deutsch: Mein Lieblingswort ist Stille. Denn die Stille lässt Platz um die anderen Wörter zu hören.)
Heute gesagt von einem meiner Mitbewohner.
Samstag, 3. August 2013
Ländlichkeiten
Eigentlich bin ich ein ausgesprochenes Landkind. Ich brauche einfach Wiesen, Felder, den Wald, die Ruhe, die gute Luft und das alleine im Wald sein.
All das habe ich seit fast einem Jahr nicht mehr, denn ich wohne seither in Brüssel. Großstadt! Am Anfang fühlte ich mich gefangen zwischen ständiger Geräuschkulisse, Häuserschluchten, Nachbarn die einem zu jeder Tageszeit ins Fenster schauen können, Autoabgasen und Menschenmassen. Nicht mal im Park fühlt man sich der Stadt fern.
Schmerzlich vermisste ich die Stille und Abgeschiedenheit und merkte schnell: zur Großstadtpflanze werde ich nicht!
Umso schöner war es heute mal wieder so richtig aufs Land zu kommen. Freunde meiner Arbeitsstelle haben mein ganzes Foyer (Haus in dem ich wohne) zu sich nach Hause eingeladen. In ein Minidorf. Schön war es, mal wieder einen Garten zu haben, hinter dessen Zaun man nur Felder, Bäume und nochmal Felder sieht. Schön war es, dass mal wieder so richtig der Wind in den Bäumen rauschte. Schön war es mal wieder richtig Landleben ab zu bekommen.
Ein kleiner Vorgeschmack auf bald: Es geht wieder nach Hause! Zurück aufs Land. An die frische Luft, ins Grüne.
Bleibt nur noch zu hoffen, dass es mich zum Studieren nicht schon wieder in die Mitte einer Stadt verschlägt. Obwohl ich meine Bewerbungen eher an Kleinstadtunis geschickt habe...
All das habe ich seit fast einem Jahr nicht mehr, denn ich wohne seither in Brüssel. Großstadt! Am Anfang fühlte ich mich gefangen zwischen ständiger Geräuschkulisse, Häuserschluchten, Nachbarn die einem zu jeder Tageszeit ins Fenster schauen können, Autoabgasen und Menschenmassen. Nicht mal im Park fühlt man sich der Stadt fern.
Schmerzlich vermisste ich die Stille und Abgeschiedenheit und merkte schnell: zur Großstadtpflanze werde ich nicht!
Umso schöner war es heute mal wieder so richtig aufs Land zu kommen. Freunde meiner Arbeitsstelle haben mein ganzes Foyer (Haus in dem ich wohne) zu sich nach Hause eingeladen. In ein Minidorf. Schön war es, mal wieder einen Garten zu haben, hinter dessen Zaun man nur Felder, Bäume und nochmal Felder sieht. Schön war es, dass mal wieder so richtig der Wind in den Bäumen rauschte. Schön war es mal wieder richtig Landleben ab zu bekommen.
Ein kleiner Vorgeschmack auf bald: Es geht wieder nach Hause! Zurück aufs Land. An die frische Luft, ins Grüne.
Bleibt nur noch zu hoffen, dass es mich zum Studieren nicht schon wieder in die Mitte einer Stadt verschlägt. Obwohl ich meine Bewerbungen eher an Kleinstadtunis geschickt habe...
Montag, 29. Juli 2013
Eulenspiegeleien
Wer kennt ihn nicht, den Till Eulenspiegel? Jener Schalk, der im 14. Jahrhundert gelebt haben soll und über den es so viele Geschichten gibt, die irgendwie auch zum Nachdenken anregen?
Jedenfalls habe ich gestern mal wieder eine solche Geschichte gelesen. Sogar auf Französisch, denn zusammen mit einer meiner Schützlinge habe ich Märchen vorgelesen. Nun bin ich nicht ganz der Meinung dass Till Eulenspiegel unbedingt zu den klassischen Märchen gehört, aber witzig und toll sind die Geschichten alle mal. Und drum hat mich das dazu gebracht mal wieder ein bisschen über eben jene Figur, von der nicht sicher ist, ob sie überhaupt existiert hat, zu regerchieren. Irgendwie faszinieren mich solche Figuren. So wie z.B. auch Faust.
Hat es nun tatsächlich einen solchen Menschen gegeben, der so zur Legende wurde? Und wie viel ist an den alten Erzählungen dran? Irgendwie gibt es bestimmt einen wahren Kern, so wie auch bei Sagen.
Hach, ja, ich lese und höre einfach gerne solche Geschichten!
Jedenfalls habe ich gestern mal wieder eine solche Geschichte gelesen. Sogar auf Französisch, denn zusammen mit einer meiner Schützlinge habe ich Märchen vorgelesen. Nun bin ich nicht ganz der Meinung dass Till Eulenspiegel unbedingt zu den klassischen Märchen gehört, aber witzig und toll sind die Geschichten alle mal. Und drum hat mich das dazu gebracht mal wieder ein bisschen über eben jene Figur, von der nicht sicher ist, ob sie überhaupt existiert hat, zu regerchieren. Irgendwie faszinieren mich solche Figuren. So wie z.B. auch Faust.
Hat es nun tatsächlich einen solchen Menschen gegeben, der so zur Legende wurde? Und wie viel ist an den alten Erzählungen dran? Irgendwie gibt es bestimmt einen wahren Kern, so wie auch bei Sagen.
Hach, ja, ich lese und höre einfach gerne solche Geschichten!
Freitag, 26. Juli 2013
Magritte
Hier in Brüssel gibt es ein wunderschönes Museum. Es nennt sich das MagritteMuseum und befindet sich am "Mont des Arts".
Bevor ich hierher kam, kannte ich vielleicht ein paar der Bilder, aber der Name René Magritte sagte mir zunächst mal gar nix. Weil aber eine Bekannte in eben jenem Museum war und meinte, dass es da schön wäre, machte ich mich eines Tages auf den Weg um es mir auch mal anzusehen.
Als ich das Museum wieder verlies war ich ein Fan. Und zwei weitere Besuche sollten folgen. Immer noch finde ich die Bilder schön. Und wenn nicht schön, dann haben sie doch zumindest eine tiefgründige Aussage.
Manche der Bilder verstehe ich immer noch nicht. Aber vielleicht kommt das noch irgendwann. Mit mehr Lebenserfahrung oder so. Womöglich kommt genau daher die Magie, die von diesen Bildern ausgeht?
Keine Ahnung, aber ich kann nur jedem, der einigermaßen kunstinteressiert ist und mal nach Brüssel kommt genau dieses Museum empfehlen. Jeden ersten Mittwoch im Montag ist es ab 13 Uhr sogar kostenlos. :)
Bevor ich hierher kam, kannte ich vielleicht ein paar der Bilder, aber der Name René Magritte sagte mir zunächst mal gar nix. Weil aber eine Bekannte in eben jenem Museum war und meinte, dass es da schön wäre, machte ich mich eines Tages auf den Weg um es mir auch mal anzusehen.
Als ich das Museum wieder verlies war ich ein Fan. Und zwei weitere Besuche sollten folgen. Immer noch finde ich die Bilder schön. Und wenn nicht schön, dann haben sie doch zumindest eine tiefgründige Aussage.
Manche der Bilder verstehe ich immer noch nicht. Aber vielleicht kommt das noch irgendwann. Mit mehr Lebenserfahrung oder so. Womöglich kommt genau daher die Magie, die von diesen Bildern ausgeht?
Keine Ahnung, aber ich kann nur jedem, der einigermaßen kunstinteressiert ist und mal nach Brüssel kommt genau dieses Museum empfehlen. Jeden ersten Mittwoch im Montag ist es ab 13 Uhr sogar kostenlos. :)
Donnerstag, 25. Juli 2013
Getrappel
Ein weiteres Geräusch, das in meinen Ohren sehr wohlklingend ist: beschlagene Pferdehufe, trabend auf Kopfsteinplaster. So, wie man es öfter im Sommer in Städten mit vielen Touristen hört.
Gestern vernommen in Brügge.
Für mich schwingt da immer ein Hauch von vergangenen Zeiten mit. Als würde da ein leiser Wind von vor langer langer Zeit herüberwehen und ein minimales Bild, einen winzigen Ausschnitt der Geräuschkulisse von damals geben.
Wie gerne würde ich manchmal in der Zeit reisen. Nur um mal einen Tag lang zu sehen, wie die Welt vor der Industriellen Revolution aussah, zur Zeit der französischen Revolution, oder zur Zeit von Nazideutschland. Oder wie es in England zur Zeit von Jane Austen aussah.
Ich fände das wahnsinnig interessant. Einfach um die Geschichte besser verstehen zu können und ein abgerundertes Bild zu bekommen. Um zu sehen, ob mein Bild einigermaßen der damaligen Realität entspricht, oder vollkommen falsch ist.
Aber bis das möglich sein wird, muss ich mich wohl doch mit Quellen zufrieden geben. ;)
Gestern vernommen in Brügge.
Für mich schwingt da immer ein Hauch von vergangenen Zeiten mit. Als würde da ein leiser Wind von vor langer langer Zeit herüberwehen und ein minimales Bild, einen winzigen Ausschnitt der Geräuschkulisse von damals geben.
Wie gerne würde ich manchmal in der Zeit reisen. Nur um mal einen Tag lang zu sehen, wie die Welt vor der Industriellen Revolution aussah, zur Zeit der französischen Revolution, oder zur Zeit von Nazideutschland. Oder wie es in England zur Zeit von Jane Austen aussah.
Ich fände das wahnsinnig interessant. Einfach um die Geschichte besser verstehen zu können und ein abgerundertes Bild zu bekommen. Um zu sehen, ob mein Bild einigermaßen der damaligen Realität entspricht, oder vollkommen falsch ist.
Aber bis das möglich sein wird, muss ich mich wohl doch mit Quellen zufrieden geben. ;)
Mittwoch, 24. Juli 2013
Trinkwasserquelle
Fuuuh, ist das heiß die letzten Tage! Umso schöner dass wir (also eine Freundin und ich), gestern tatsächlich einen Trinkwasserhahn in Brüssel fanden! Das ist so schön, weil ich vorher noch kein solches Teil hier gesehen habe. Dabei ist das doch eigentlich ziemlich cool.
In Pirna (Sächsische Schweiz), der Stadt wo ich zur Schule ging, gibt es auch einen Trinkwasserbrunnen. Oft, wenn es sehr heiß war im Sommer und ich nach der Schule daran vorbei kam, trank ich etwas von dem köstlichen Wasser. Denn ich finde nichts schmeckt besser als ganz frisches Wasser...
Oder wenn man beim Wandern ganz plötzlich an einer Quelle vorbei kommt. Lecker! Da wandert es sich doch gleich viel erfrischter weiter.
Und noch dazu hat solches Wasser nie eine Plastikflasche gesehen und nie einen kilometerweiten Weg zurück gelegt. Es kommt frisch aus dem Boden und ist damit also völlig Weichmacherfrei und hat keine CO2 Bilanz... Also wenn das mal kein absoluter Vorteil ist!
Ich liebe einfach diesen Geschmack!
In Pirna (Sächsische Schweiz), der Stadt wo ich zur Schule ging, gibt es auch einen Trinkwasserbrunnen. Oft, wenn es sehr heiß war im Sommer und ich nach der Schule daran vorbei kam, trank ich etwas von dem köstlichen Wasser. Denn ich finde nichts schmeckt besser als ganz frisches Wasser...
Oder wenn man beim Wandern ganz plötzlich an einer Quelle vorbei kommt. Lecker! Da wandert es sich doch gleich viel erfrischter weiter.
Und noch dazu hat solches Wasser nie eine Plastikflasche gesehen und nie einen kilometerweiten Weg zurück gelegt. Es kommt frisch aus dem Boden und ist damit also völlig Weichmacherfrei und hat keine CO2 Bilanz... Also wenn das mal kein absoluter Vorteil ist!
Ich liebe einfach diesen Geschmack!
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